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Probenwochenende vom 28. bis 30. Oktober im Kloster Himmerod

Zwecks Vorbereitung auf unser Adventskonzert am 27. November 2005 organisierte unser Vorstandsteam ein Probenwochenende im Kloster Himmerod in Grosslittgen (Eifel).

Probenimpressionen Probenimpressionen

27 Chormitglieder trafen am Freitagnachmittag bei wunderschönem Herbstwetter ein, um das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens und einige weitere wunderschöne Stücke perfekt einzustudieren.

Donatus hat alles im Griff Voller Vorfreude und in bester Laune trafen wir uns nach dem Abendessen in einem für uns bereitgestellten Probenraum. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bruder Stephan und unseren Chorleiter Donatus Haus ging es dann gleich richtig los. Schon bei den Einsingübungen wurde auf Präzision geachtet. Zwei Stunden lang wurde intensiv geprobt, bevor sich unsere strapazierten Stimmen am späten Abend in der Klosterschänke erholen durften. Erstmalig bekamen wir sogar „Singverbot“ von Donatus, er hatte Angst, dass wir uns überanstrengen.

Am Samstagmorgen erschienen alle Sängerinnen und Sänger pünktlich und ausgeruht in der kleinen Hauskapelle, um sich mit Bruder Stephan durch ein Morgengebet und Meditation auf den Tag einzustimmen.

Gestärkt durch ein gutes Frühstück ging es anschließend wieder an die Arbeit. Donatus hatte noch so einige „Baustellen“ zu bearbeiten, musste ab und zu in „Baugruben“ steigen und befand sich auch zwischendurch mal im „Kanal“. Mit viel Geduld und Humor schaffte er es aber immer wieder, die Probeneinheiten mit einem guten Ergebnis zu beenden.

Die Mittagspause wurde genutzt für kleine Einkäufe von klostereigenen Produkten, für Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten. Der ein oder andere Sänger benötigte aber auch einen Mittagsschlaf, um anschließend wieder mit neuem Schwung an die Arbeit zu gehen.

Pater Stephan hat viel zu erzählen Mittagspause

Zur Belohnung für unsere lebhafte Mitarbeit bekamen wir eine ganze Stunde Zeit geschenkt (Ende der Sommerzeit). Die konnten wir dann abends gemütlich in der Klosterschänke absitzen.

Gemütliches Beisammensein in der Klosterschänke

Am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr gestalteten wir musikalisch die Messe in der Abteikirche. Wenn auch die Akustik für uns etwas problematisch war, so waren die Zuhörer doch sehr angetan von unserem Gesang.

Nun kam der Endspurt auf uns zu. Donatus legte noch einen Zahn zu und gönnte uns keine ruhige Minute. Sogar die Jagdhornbläser draußen hatten wir zu ignorieren; Fenster zu und durch.

Eine besonders schwierige Aufgabe war aber noch zu bewältigen: das obligatorische Gruppenfoto. Es bedurfte mehrerer Anläufe, bis wir endlich alle Chormitglieder im Kasten hatten.

Abschließend trafen wir uns mit Bruder Stephan, der uns von den Aktivitäten im Kloster und seiner Unterstützung für die von ihm gegründete „Initiative Sudan e. V.“ berichtete. Wir waren alle sehr beeindruckt von seinem Engagement und bleiben sicher mit ihm in Kontakt.

Die fröhlichen, aber auch anstrengenden Tage, die uns im Hinblick auf das Konzert eine solide Basis verschafft haben, gingen nun zu Ende. Es war großartig, dass so viele Sängerinnen und Sänger an unserem ersten Probenwochenende teilgenommen haben.

Gemütliches Beisammensein in der Klosterschänke

Die Begeisterung war bei allen lebhaft zu spüren, und vor allem auch zu hören, sodass wir einen großen musikalischen Schritt vorwärts gemacht haben. Mit diesem Gefühl konnten wir erleichtert und in guter Stimmung nach Hause fahren. Der Chor kann nun dank unseres Chorleiters Donatus Haus gestärkt der Aufführung am 1. Advent entgegenblicken.

Gruppenfoto Himmerod

Gut Sang
eure Andrea Goldstein

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